Die besten Endgegner der Videospielgeschichte
Welches gute Spiel könnte ohne einen fiesen oder monumentalen Endgegner auskommen? Im Laufe der Videospielhistorie haben Zocker die verschiedensten Endgegner zu Gesicht bekommen – manche blieben wegen ihrem Schwierigkeitsgrad in Erinnerung, andere wiederum wurden einfach nur fantastisch in Szene gesetzt. Hier werden nun die drei besten Endgegner gekürt, die einen hohen Wiedererkennungsewert haben und die von jedem Spieler gerne bezwungen werden.
Platz 3: Ganondorf
Wie es bei Nintendo Games üblich ist, werden die Zocker der bekannten Spielserien wie Mario oder Zelda meist immer wieder mit den gleichen Endbossen konfrontiert. Bei den Mario Titeln ist es Bowser, der das virtuelle Leben des Klempners schwer macht, weil dieser die geliebte Princess Toadstoal zum tausendsten mal entführt hat. Fast genauso oft spielte Ganondorf die Rolle des Finalen Fieslings in der Spielreihe Zelda. Unvergessene und gelungene Auftritte Ganondorfs fanden in Zelda: A Link to the past und Zelda: Ocarina of Time statt. Die Kämpfe gegen Ganondorf sind bis heute legendär, zumal es kaum jemand geschafft hat Ganondorf beim ersten Zusammentreffen niederzuringen.
Zudem sind die Locations an denen Link gegen Ganondorf antritt unverwechselbar und genial: So dient das innere einer Pyramide in der Schattenwelt als Schauplatz an dem alles entschieden wird. Ironischerweise startete Link sein Abenteuer meist auf der Schattenwelt Pyramide, die zur großen Überraschung des Spielers auch der Platz war, an dem das Schicksal der Welt entschieden worden ist.
Platz 2: Psycho Mantis
Psycho Mantis feierte sein Debüt in Metal Gear Solid auf der guten alten PSone. Obwohl Psycho Mantis nicht der Finalboss von Konamis Meisterwerk war, beeindruckte dieser durch seine hellseherischen Fähigkeiten, die es ihm erlaubten jede eingeschlagene Taktik des Spielers hervorzusehen. Dem Spuk konnte schnell ein Ende gemacht werden, sofern man wusste was zu tun war: Der Playstation Controller musste von Slot 1 auf Slot 2 der Playstation umgestöpselt werden, um Psycho Mantis zu eliminieren. Wer gegen Psycho Mantis angetreten war, der wird sich die provokante Showeinlage von diesem wieder in Erinnerung rufen, in der er den Controller durch seine Mentalen Kräfte zum vibrieren brachte.
Platz 1 : Sephiroth
Der wohl beliebteste Endgegner ist und bleibt Sephiroth aus Final Fantasy VII. Es gibt soviele Faktoren, warum gerade Sephiroth Platz eins gebührt und das mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz. Zum einen liegt es an der epischen und fesselnden Handlung von Final Fantasy VII, in der Sephiroths Werdegang geschickt erzählt wird und auch seine Auftritte ( vor allem zum Ende von CD 1) ihn unvergessen gemacht haben – jedes Wort von Sephiroth war durchdacht und machte die Geschichte noch spannender. Dank der Facetten und abwechslungsreichen Story wurden nach und nach die dunklen Geheimnisse Sephiroths aufgedeckt und dessen Absichten dem geneigten Spieler offenbart. Trotz oder gerade durch seine Motive gilt Spehiroth als tragischer Held, vor allem weil das Jenova-Projekt viel Spielraum zur Interpretation gab. Normalerweise verhält es sich so, dass die Endgegner eines Spieles bis zum Schluss geheim bleiben – bei Final Fantasy VII wusste man von Anfang an, dass Sephiroth der Bösewicht ist. Im finalen Kampf zwischen Gut und Böse gab es viele bemerkenswerte Details: Vom Lied One Winged Angel bis hin zum übertrieben langen Aufrufzauber Super Nova wurde alles stimmig inszeniert, auch Clouds letzter Kampf bleibt bis heute unvergessen.
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