Das illegale Geschäft mit der Musik
Noch vor einigen Jahren boomten Filesharing-Börsen und Peer-to-Peer-Programme wie eMule, eDonkey, Limewire und zahlreiche andere. Kaum jemand kaufte seine Musik noch im Fachhandel, zumal man hier ja auch zumindest eine Single mit mehreren Song oder gar ein ganzes Album kaufen musste.
Die meisten Menschen gingen dazu über, ihre Musik einfach, bequem und vor allem kostenlos aus dem Internet zu ziehen. Der große Vorteil hierbei liegt in der Tatsache, dass man sich immer nur genau den Song ziehen muss, den man eigentlich möchte und nicht noch zusätzlich zwei oder drei andere vom selben Künstler.
Die Musikindustrie schreitet ein
Natürlich bekamen die großen Plattenlabels dieses Verhalten ihrer früheren Kunden stark zu spüren, die Umsätze gingen zurück und es entstand dringender Handlungsbedarf. Also wendete man sich an die Regierung, die auch gleich ein Gesetz zur Stärkung des Urheberrechts verabschiedete, welches das kostenlose Herunterladen von Musik illegal machte.
Günstige Alternativen
Obwohl man heute keine Songs mehr kostenlos aus dem Netz ziehen darf, gibt es immerhin noch Möglichkeiten, einzelne Titel zum kleinen Preis bei verschiednen Anbietern zu erwerben.
Einer dieser Anbieter ist musicload, der eng mit der Deutschen Telecom zusammenarbeitet. Im Store von musicload finden sich fast alle gängigen Titel, bei sehr unbekannten Interpreten sucht man allerdings manchmal vergeblich.
Ein Song kostet normalerweise um die 0,99 €, ein ganzes Album ist für 9,99 € zu haben. Bezahlen kann man bei musicload entweder über die T-Online-Rechnung, per Kreditkarte oder mit Click&Buy.
Auch die Firma Apple bietet in ihrem iTunes-Shop viele Titel zum Download an. Die Preise weichen selten von denen bei musicload ab.
Allerdings muss man, um die Lieder auch abspielen zu können, erst das Programm „iTunes“ herunterladen, das quasi Player, Brenner und Bibliothek in einem ist.
Bezahlt wird bei iTunes entweder über Click&Buy oder per Kreditkarte.
Weitere Anbieter von legalen Musik-Downloads sind zum Beispiel Napster, und Tonspion. Der dritte im Bunde Sony connect hat leider seine Pforten geschlossen.
Fazit:
Alle genannten Anbieter haben ein leicht zu bedienenden Shopping-System, moderate Preise und mehrere Zahlungsoptionen für die möglichst flexible Abwicklung des Einkaufs.
Sie sind in jedem Fall eine gute und vor allem legale Alternative zu den Filesharing-Börsen.

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